Altan Dinçer

Altan Dinçer

Basketballspieler · mit 77 gestorben

Profil

Altermit 77 gestorben
Geburtsdatum30. Mai 1932
Geburtsortİstanbul
Gestorben12. Januar 2010
BerufBasketballspieler, Basketballtrainer
Größe1.94 m
SternzeichenZwillinge

Altan Dinçer — Biografie

Altan Dinçer, 1932 in Istanbul geboren, war ein türkischer Basketball-Nationalspieler und -trainer, der am 12. Januar 2010 im Alter von 77 Jahren ebenfalls in Istanbul verstarb. Dinçer, der 1948 bei Vefa mit dem Basketball begann und als guter Scorer auffiel, wechselte 1953 zu Fenerbahçe; am 27. März 1954 gehörte er zum Kader, der Galatasaray mit 71:61 besiegte und damit die langjährige Unbesiegbarkeit dieser Mannschaft beendete. Mit dem gelb-blauen Trikot gewann Dinçer in den Spielzeiten 1954-55, 1955-56 und 1956-57 dreimal in Folge die Torjägerkrone der Istanbuler Basketball-Liga und trug in dieser Zeit neben den Istanbuler Meisterschaften seines Vereins auch dazu bei, dass dieser 1957 erstmals türkischer Meister wurde. 1958 wechselte Dinçer zu Modaspor und trug dazu bei, dass dieser Verein in der Spielzeit 1958-59 Istanbuler Meister wurde.

Dinçer, der 64 Mal das Nationaltrikot trug und in 14 dieser Einsätze als Kapitän fungierte, gehörte zum Kader bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki und vertrat die Türkei auch bei den Basketball-Europameisterschaften 1955, 1957 und 1961; außerdem stand er in der Startaufstellung der Militär-Nationalmannschaft, die bei der Militär-Basketball-Weltmeisterschaft 1955 hinter den USA den zweiten Platz belegte. Nach seiner Spielerkarriere war er in zwei Amtszeiten zwischen 1965-68 und 1972-74 als Cheftrainer von Fenerbahçe tätig und gewann dabei eine Istanbuler Liga und einen Türkei-Pokal.

Dinçer, der auch als Nationalteam-Manager tätig war, wurde nach der Wahl von Turgay Demirel zum Präsidenten des Türkischen Basketballverbands im Jahr 1992 zum Vorsitzenden des Zentralen Schiedsrichterausschusses und des Disziplinarausschusses ernannt; er trug zur Neuordnung des Schiedsrichtersystems und der Disziplinarstruktur bei. Er wurde auf dem Friedhof Karacaahmet bestattet.

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