Ayşe Şasa
Drehbuchautor · mit 73 gestorben
Profil
| Alter | mit 73 gestorben |
|---|---|
| Geburtsdatum | 1. Januar 1941 |
| Geburtsort | İstanbul |
| Gestorben | 16. Juni 2014 |
| Beruf | Drehbuchautor, Autor |
| Sternzeichen | Steinbock |
Ayşe Şasa — Biografie
Ayşe Şasa (* 1. Januar 1941 in Istanbul; † 16. Juni 2014 ebenda) war eine türkische Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Sie absolvierte 1960 das Amerikanische Mädchenkolleg in Arnavutköy (heute Robert College), studierte dort Verwaltungswissenschaften und begann 1963 als Drehbuchautorin zu arbeiten.
Als eine der produktivsten Autorinnen der Yeşilçam-Ära schrieb sie unter anderem die Drehbücher zu Ah Güzel İstanbul (1966), Battal Gazi Destanı (1971), Utanç (1972) und Gramofon Avrat (1987). Sie war dreimal verheiratet; ihr zweiter Ehemann war der Regisseur Atıf Yılmaz. 1993 veröffentlichte sie ihre Texte über das Kino unter dem Titel Yeşilçam Günlüğü.
Nach einer persönlichen Krise um 1980 zog sie sich für etwa zehn Jahre aus dem Filmgeschäft zurück; sie kehrte mit einer sufischen Weltanschauung zurück und wurde für ihre Auseinandersetzung mit Ibn Arabi und Andrei Tarkowski bekannt. 2014 starb sie an einer Lungenentzündung.
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