Dogville
Dogville ist ein experimenteller Spielfilm aus dem Jahr 2003, geschrieben und inszeniert vom dänischen Filmemacher Lars von Trier. Die Koproduktion mehrerer europäischer Länder ist der erste Film in von Triers unvollendeter Trilogie „U.S. Land of Opportunities“ und konkurrierte 2003 bei den Filmfestspielen von Cannes um die Goldene Palme.
Der Film besticht durch seine formale Kühnheit: Die Kleinstadt Dogville in Colorado wird fast gänzlich ohne Kulissen zum Leben erweckt, lediglich mit Kreidelinien und Beschriftungen auf einer Bühne; Türen, Gebäude und sogar einige Tiere werden nur durch Geräuscheffekte dargestellt. In Anlehnung an Bertolt Brechts Theateransatz lenkt diese minimalistische Struktur die Aufmerksamkeit des Zuschauers ganz auf die schauspielerische Leistung und die Geschichte. Der von John Hurt erzählte Film ist in neun Segmente unterteilt.
Die Geschichte folgt Grace, die auf der Flucht vor Gangstern in einer Kleinstadt Zuflucht sucht. Dort wird sie zunehmend für ihre Bemühungen um Akzeptanz ausgebeutet, was zu einer schockierenden Erkenntnis führt. Mit einem hochkarätigen Ensemble, darunter Nicole Kidman, Paul Bettany, Lauren Bacall, Stellan Skarsgård, Udo Kier, James Caan und Ben Gazzara, erhielt der Film bei seinem Erscheinen gemischte Kritiken, gilt aber seither als einer der wichtigsten Filme des 21. Jahrhunderts.
| Regisseur | Lars von Trier |
|---|---|
| Produktionsfirma | Canal+ |
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