Wilde Nächte (Les Nuits fauves)
Les Nuits fauves, international Savage Nights, ist ein autobiografisches Drama von Cyril Collard aus dem Jahr 1992, eine französisch-italienische Koproduktion. Der Film, der romantische, biografische und dramatische Elemente verbindet, dauert etwa 126 Minuten und wurde auf Französisch gedreht. Er beruht auf Collards eigenem, 1989 erschienenem halbautobiografischem Roman und ist der erste Kinofilm des Regisseurs. Die Produktion gewann vier César-Preise, darunter den für den besten Film.
Die Geschichte spielt 1986 in Paris. Jean, Anfang dreißig, hat sich mit AIDS angesteckt; trotzdem führt er ein grenzenloses Sexualleben und nimmt Kokain. Einerseits wird er wegen seiner Krankheit behandelt, andererseits hat er zahlreiche Partner, darunter die junge Laura. Jean sagt den Menschen, mit denen er eine Beziehung eingeht, nicht immer, dass er HIV-positiv ist. So erzählt der Film von einem Mann im Schatten einer Epidemie, der zwischen Liebe, Begehren und Verantwortungslosigkeit hin- und herpendelt, und vom Pariser Nachtleben der Zeit. Collard spielt im Film die Hauptrolle; an seiner Seite stehen Romane Bohringer, Maria Schneider, Claude Winter und Clémentine Célarié. Auch Carlos López zählt zu den wichtigsten Darstellern.
Das Drehbuch schrieb Collard gemeinsam mit Jacques Fieschi. Produzentin war Nella Banfi; die Musik komponierten Collard und René-Marc Bini.
| Regisseur | Cyril Collard |
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Besetzung
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Maria Schneider
Claude Winter
Cyril Collard
Romane Bohringer
Clémentine Célarié
Denis D'Arcangelo
Jean-Jacques Jauffret
Laura Favali
Marine Delterme
Olivier Pajot
René-Marc Bini
Jean-Christophe Bouvet
Samir Guesmi
Luc Palun
Aïssa Djabri
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