Wunder in Zelle Nr. 7 (7. Koğuştaki Mucize) (übersetzt)
„Miracle in Cell No. 7“ ist ein türkischer Spielfilm aus dem Jahr 2019 unter der Regie von Mehmet Ada Öztekin. Das Drehbuch stammt von Kubilay Tat. Es handelt sich um eine offizielle Adaption des gleichnamigen südkoreanischen Films aus dem Jahr 2013. Während die Grundhandlung erhalten bleibt, wurden Geschichte, Charaktere und Erzählstil deutlich verändert. Die Filmmusik komponierte Hasan Özsüt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Mehmet „Memo“ Koyuncu, ein geistig behinderter Vater. Memo lebt mit seiner kleinen Tochter Ova und seiner Mutter Fatma als Hirte auf dem Land. Als eines Tages die Tochter eines örtlichen Militärbeamten von einer Klippe stürzt und stirbt, wird Memos Versuch, das Kind zu retten, als Mord ausgelegt, was den Lauf der Ereignisse völlig verändert. Schnell vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt, sieht sich Memo im Gefängnis zunächst der Gewalt seiner Zellengenossen ausgesetzt; doch allmählich gewinnt er ihr Vertrauen. Die Wiedervereinigung mit seiner Tochter Ova hinter Gefängnismauern lässt sowohl die anderen Gefangenen als auch die Gefängnisleitung Memos Unschuld erkennen, und die Geschichte dreht sich fortan um seine Bemühungen, sie zu retten.
Die Hauptrollen teilen sich Aras Bulut İynemli, Nisa Sofiya Aksongur, Celile Toyon, İlker Aksum, Mesut Akusta, Deniz Baysal, Yurdaer Okur und Sarp Akkaya; Zur Besetzung gehören außerdem Hayal Köseoğlu, Yıldıray Şahinler, Deniz Celiloğlu, Ferit Kaya, Serhan Onat, Emre Yetim und Gülçin Kültür Şahin.
Der im Oktober 2019 erschienene Film wurde mit über 5,3 Millionen Zuschauern zum meistgesehenen Film des Jahres in der Türkei. Nach seiner Veröffentlichung auf Netflix erreichte er ein breites internationales Publikum, insbesondere in Frankreich und Lateinamerika. Der Film war als türkischer Beitrag für den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“ nominiert, schaffte es aber nicht in die Endauswahl.
| Regisseur | Mehmet Ada Öztekin |
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