Malina
Malina ist eine deutsch-österreichische Produktion von 1991 unter der Regie von Werner Schroeter. Der als avantgardistischer, surrealistischer und psychologischer Kunstfilm beschriebene Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von Ingeborg Bachmann aus dem Jahr 1971. Das Drehbuch adaptierte Elfriede Jelinek nach dem Roman. Zu den Genres zählen neben dem Drama auch Fantasy und Romanze. Die Produktion wurde in den Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 1991 gewählt. Der auf Französisch und Deutsch gedrehte Film dauert etwa 125 Minuten und lief erstmals am 17. Januar 1991 an.
Die Geschichte spielt in Wien. Eine junge Schriftstellerin, die namenlos nur als „Frau“ bezeichnet wird, teilt sich eine Wohnung mit Malina, der ihr im Leben Halt gibt. Ihre Begegnung mit einem Mann namens Ivan bringt das Gleichgewicht, das die Frau aufgebaut hat, ins Wanken. Von Ivans Zauber ergriffen, findet sich die Schriftstellerin mitten in einer Leidenschaft wieder, in die alle drei verstrickt sind. In den Hauptrollen verkörpern Isabelle Huppert die Frau, Mathieu Carrière Malina und Can Togay Ivan; Isolde Barth spielt die Mutter. In der Besetzung sind außerdem Libgart Schwarz, Lisa Kreuzer, Lolita Chammah und Peter Kern.
In manchen Listen wird als Drehbuchautor Schroeter genannt, in anderen auch Patricia Moraz.
| Regisseur | Werner Schroeter |
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Besetzung
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Can Togay
Ivan
Isabelle Huppert
Mathieu Carrière
Libgart Schwarz
Lisa Kreuzer
Lolita Chammah
Peter Kern
Isolde Barth
Fritz Schediwy
Gertrud Roll
Hanno Pöschl
Brigitte Antonius
Nicolin Kunz


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