Zeki Müren
Singer-Songwriter · mit 65 gestorben
Profil
| Alter | mit 65 gestorben |
|---|---|
| Geburtsdatum | 2. Januar 1931 |
| Geburtsort | Bursa |
| Gestorben | 24. September 1996 |
| Beruf | Singer-Songwriter, Autor, Theaterschauspieler, Dichter |
| Sternzeichen | Steinbock |
| Ausbildung | Devlet Güzel Sanatlar Akademisi (Mimar Sinan Güzel Sanatlar Üniversitesi), Yüksek Süsleme Bölümü |
| Lakabı | Sanat Güneşi, Paşa |
| Ödülleri | Devlet Sanatçısı (1991) |
| Sender | http://zekimuren.net/ |
Zeki Müren — Biografie
Zeki Müren (* 2. Januar 1931 in Bursa; † 24. September 1996 in İzmir) war ein Sänger, Komponist, Textdichter, Dichter und Filmschauspieler, der als einer der größten Namen der türkischen Kunstmusik gilt. Der für die Meisterschaft seiner Stimmführung und seine makellose Textaussprache bekannte Künstler brachte klassische türkische Musik und zeitgenössisches Repertoire auf derselben Bühne zusammen; in der Öffentlichkeit wurde er „Sanat Güneşi“ (Sonne der Kunst) genannt, unter seinen Verehrern liebevoll „Paşa“.
Kindheit und Jugend verbrachte er in Bursa. Sein Interesse an Musik begann in der Schulzeit; Anfang der 1950er Jahre ging er nach Istanbul und studierte an der Staatlichen Akademie der Schönen Künste (der heutigen Mimar Sinan Universität der Schönen Künste) in der Abteilung für höhere Dekorationskunst. Noch während seines Studiums an der Akademie begann er, seine Musikkarriere aufzubauen, und war als Sänger im Ensemble des damaligen Istanbuler Rundfunks tätig. Seine erste Schallplatte erschien 1951.
In den 1950er Jahren wurde er rasch landesweit bekannt und war der erste Künstler in der Türkei, der eine Goldene Schallplatte erhielt. Im Laufe seines Musikerlebens nahm er über sechshundert Platten und Kassetten auf und komponierte mehr als dreihundert Werke; seine Aufnahmen wurden in langlebigen Reihen wie Zeki Müren Taş Plaklar, Zeki Müren Klasikleri und Pırlanta zusammengefasst. Er beschäftigte sich auch mit Dichtung und versammelte seine Gedichte in dem Band Bıldırcın Yağmuru. Für seine Verdienste um die Kunst wurde ihm 1991 der Titel „Staatskünstler“ verliehen.
Auch im Kino hatte er eine lange Karriere. Von den 1950er Jahren bis Mitte der 1970er Jahre spielte er in etwa achtzehn Yeşilçam-Filmen mit und übernahm bei den meisten davon zugleich die musikalische Leitung und die Komposition. Zu den Produktionen mit ihm in der Hauptrolle zählen Beklenen Şarkı, Son Beste, Berduş, Altın Kafes, Kırık Plak, Hayat Bazen Tatlıdır, Hep O Şarkı, Düğün Gecesi, Hindistan Cevizi, İnleyen Nağmeler, Rüya Gibi und Deli Deli Tepeli.
Auch mit seinem Bühnenauftreten forderte er die Gewohnheiten seiner Zeit heraus; vor allem die prunkvollen, mit Steinen und glänzenden Stoffen besetzten Kostüme und der Schmuck, die er in den letzten Jahren seiner Laufbahn selbst entwarf, wurden zum untrennbaren Teil seiner Bühnenidentität. Sein Privatleben und seine sexuelle Orientierung wurden in der Öffentlichkeit über viele Jahre diskutiert; er selbst äußerte sich dazu nie ausdrücklich. Am 24. September 1996 starb er in İzmir an einem Herzinfarkt, den er während einer Sendung auf der Bühne erlitt.
Fotos
Reaktionen
Filmografie / Projekte
- 1955 Letzte Komposition (Son Beste) (übersetzt)
- 1958 Der goldene Käfig (Altın Kafes) (übersetzt) (oyuncu / müzik)
- 1959 Zerbrochener Teller (Kırık Plak) (übersetzt)
- 1962 Das Leben ist manchmal süß (Hayat Bazen Tatlıdır) (übersetzt) (oyuncu)
- 1963 Der Liebesdieb (Aşk Hırsızı) (übersetzt) (oyuncu)
- 1970 Der Liebe überlegen (Aşktan da Üstün) (übersetzt) (oyuncu / müzik)
- 1971 Wie ein Traum (Rüya Gibi) (übersetzt) (oyuncu / müzik)
- 1996 Spiegel (Aynalar) (übersetzt) (oyuncu)



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