Bernadette Lafont

Bernadette Lafont

Schauspieler · mit 74 gestorben

Profil

Altermit 74 gestorben
Geburtsdatum28. Oktober 1938
GeburtsortNîmes
Gestorben25. Juli 2013
BerufSchauspieler, Filmschauspieler, Filmregisseur, Tänzer
SternzeichenSkorpion
UyrukFransız
Ölüm YeriNîmes, Fransa

Bernadette Lafont — Biografie

Bernadette Lafont (* 28. Oktober 1938 in Nîmes, Gard, Frankreich; † 25. Juli 2013 in Nîmes) war eine französische Film- und Theaterschauspielerin. Neben der Schauspielerei war sie als Tänzerin tätig und arbeitete in späteren Phasen ihrer Laufbahn auch als Regisseurin und Autorin. In ihrer langen Karriere, die von Ende der 1950er Jahre bis zu ihrem Tod reichte, wirkte sie in über hundert Kino- und Fernsehproduktionen mit und gilt als eine der Symbolfiguren der französischen Nouvelle Vague.

Ihren ersten bemerkenswerten Leinwandauftritt hatte sie 1957 in François Truffauts Kurzfilm Les Mistons. Ein Jahr später verkörperte sie Marie in Claude Chabrols Film Le Beau Serge (1958); es folgten L'eau à la bouche von 1960 und Les Bonnes Femmes (1960), den sie erneut unter der Regie Chabrols drehte. Diese ersten Filme machten sie zu einer der bevorzugten Darstellerinnen der neuen Generation französischer Regisseure.

In den 1960er und 1970er Jahren spielte sie in einem weiten Spektrum von der Komödie bis zum Drama. Die Rollen in Nelly Kaplans La Fiancée du pirate (1969) und Jean Eustaches La Maman et la Putain (1973), die beide den Namen Marie trugen, machten sie zu einer der meistdiskutierten Schauspielerinnen ihrer Zeit. In denselben Jahren trat sie auch in populären Komödien auf und erreichte damit ein breites Publikum.

In den 1980er Jahren wirkte sie in Produktionen wie Cap Canaille (1983) und L'effrontée (1985) mit; für ihre schauspielerische Leistung erhielt sie einen César. Auch mit den führenden Orden Frankreichs wurde sie geehrt: Sie wurde zum Ritter und zum Offizier der Ehrenlegion, zum Offizier des Nationalen Verdienstordens und zum Kommandeur des Ordens für Kunst und Literatur ernannt.

Auch in der letzten Phase ihrer Laufbahn arbeitete sie weiter; zu ihren späten Arbeiten zählen die auch in der Türkei gezeigten Filme Gökten Bir Uydu Düştü und Attila Marcel. In ihrem Privatleben war sie zunächst mit Gérard Blain und danach mit Diourka Medveczky verheiratet; sie hatte zwei Töchter, Pauline und Élisabeth. Am 25. Juli 2013 starb sie im Alter von 74 Jahren in ihrer Geburtsstadt Nîmes.

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