Lamiel – ich liebe die Liebe
Lamiel ist eine französisch-italienische Koproduktion aus dem Jahr 1967 unter der Regie von Jean Aurel. Der auf Französisch gedrehte Film gilt als historisches Drama; genauer gesagt ist er ein Kostümdrama, das bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Seine Weltpremiere hatte er am 30. August 1967 in Frankreich, in Westdeutschland wurde er erstmals am 15. März 1968 gezeigt und war dort unter dem Titel Lamiel – ich liebe die Liebe bekannt. Eine Kritik in der französischen Presse bezeichnete die Titelfigur gewissermaßen als weibliches Gegenstück zu Julien Sorel.
Das Drehbuch beruht auf Stendhals unvollendet gebliebenem letzten Roman Lamiel, hält sich aber nur sehr lose an die Vorlage. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Lamiel (Anna Karina), ein rebellisches Waisenmädchen aus armen Verhältnissen. Der Arzt (Michel Bouquet), der sie unter seine Fittiche nimmt, weist ihr den Weg, Schritt für Schritt in die höheren Schichten vorzudringen, und lebt durch ihr Abenteuer indirekt seine eigenen Begierden aus. Lamiel heiratet schließlich einen bankrotten Grafen (Jean-Claude Brialy), doch als sie sich einem nachts in ihr Schlafzimmer eindringenden Dieb hingibt, nehmen die Dinge eine andere Wendung.
Neben Anna Karina, Michel Bouquet und Jean-Claude Brialy spielen auch Pierre Clémenti, Robert Hossein und Bernadette Lafont in dem Film mit; zur Besetzung gehören außerdem Alice Sapritch, Claude Dauphin und Christian Barbier. Das Drehbuch schrieb Jean Aurel gemeinsam mit Jacques Laurent. Der Film dauert 90 Minuten; in Spanien wurde er unter dem Titel La amante francesa gezeigt.
| Regisseur | Jean Aurel |
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Besetzung
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Bernadette Lafont
Jean-Claude Brialy
Anna Karina
Alice Sapritch
Christian Barbier
Claude Dauphin
Denise Gence
Denise Péron
Jean-Pierre Moulin
Marc Eyraud
Michel Bouquet
Pierre Clémenti
Robert Hossein





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