Jean-Pierre Darras

Jean-Pierre Darras

Filmregisseur · mit 71 gestorben

Profil

Altermit 71 gestorben
Geburtsdatum26. November 1927
GeburtsortParis
Gestorben5. Juli 1999
BerufFilmregisseur, Theaterschauspieler, Filmschauspieler, Fernsehschauspieler
SternzeichenSchütze
Bürgerlicher NameJean-Pierre Dumontet
AusbildungCollège Stanislas de Paris
EhepartnerChristiane Minazzoli, Corinne Lahaye
KinderFrançois Darras
ÖdülleriLégion d'honneur (şövalye)

Jean-Pierre Darras — Biografie

Jean-Pierre Darras (eigentlich Jean-Pierre Dumontet; * 26. November 1927 in Paris; † 5. Juli 1999 in Créteil) war ein französischer Schauspieler und Regisseur. Neben seiner Tätigkeit als Theaterregisseur arbeitete er in Kino und Fernsehen als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor.

Er wurde im 8. Pariser Arrondissement geboren und besuchte das Collège Stanislas. Der Schwerpunkt seiner Laufbahn lag beim Theater; neben den von ihm inszenierten Stücken spielte er auch in Bildschirmadaptionen des klassischen französischen Repertoires. In der Verfilmung von Les Fourberies de Scapin (1981) verkörperte er Argante, in der von Le bourgeois gentilhomme (1982) den Philosophielehrer.

Seine ersten Filmarbeiten reichen bis Ende der 1950er Jahre zurück; Two Men in Manhattan (1959) gehört zu den Produktionen dieser Zeit. In den 1960er Jahren war er regelmäßig in Neben- und Charakterrollen des französischen Kinos zu sehen: In A Man Named Rocca (1961) spielte er Névada, in Lucky Jo (1964) Napo, in Monsieur (1964) José, in Un monde nouveau (1966) den Theaterlehrer, in Diamond Safari (1966) Pascal Moratti und in The Tattoo (1968) Lucien.

Die 1970er Jahre waren seine intensivste Phase. In Elise, or Real Life (1970) spielte er den Kommissar, in The Fighting Cock (1971) Paoli, in Le Viager (1972) Emile Galipeau, in The Old Maid (1972) Sacha und in L'emmerdeur (1973) Edgar Fuchs. In denselben Jahren wirkte er in Filmen wie Elle court, elle court la banlieue (1973), Oublie-moi, Mandoline (1976), The Porter from Maxim's (1976), The Parisian Life (1977) und La Carapate (1978) mit.

Im folgenden Jahrzehnt verkörperte er in To Kill a Cop (1981) Kommissar Chauffard und in Te marre pas... c'est pour rire! (1982) Flavacourt. Bei dem Film Le braconnier de Dieu von 1983 führte er Regie, schrieb das Drehbuch und übernahm zugleich die Rolle des Frisou; diese Produktion ist das bekannteste Beispiel seiner Arbeit hinter der Kamera. Zu seinen letzten Filmen zählt My Mother's Castle (1990).

Er wurde zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Er war mit den Schauspielerinnen Christiane Minazzoli und Corinne Lahaye verheiratet; sein Sohn ist François Darras. Am 5. Juli 1999 starb er im Alter von 71 Jahren in Créteil.

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Filmografie / Projekte

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