Die Unsterbliche (L'Immortelle)
L’Immortelle (Die Unsterbliche) ist ein Filmdrama aus dem Jahr 1963, geschrieben und inszeniert von Alain Robbe-Grillet. Die französisch-italienisch-türkische Koproduktion war Robbe-Grillets Regiedebüt. Gedreht wurde der Film vollständig in und um Istanbul, hauptsächlich mit einem türkischen Team. Er wird als französisch-italienische Koproduktion geführt. Der Film nahm an den 13. Internationalen Filmfestspielen Berlin teil und gewann den Prix Louis Delluc.
Die Geschichte dreht sich um einen introvertierten Franzosen, der in Istanbul eine Stelle antritt und sich unsterblich in eine attraktive und geheimnisvolle Frau verliebt, die ihre Identität verbirgt. Während die Hauptfiguren Französisch miteinander sprechen, unterhalten sich die Nebenfiguren größtenteils auf Türkisch – ohne Untertitel. Der Film entfaltet sich in einer nicht-linearen Erzählweise, durchsetzt mit Erinnerungen und Träumen, sodass sowohl der Zuschauer als auch die Figuren im Unklaren darüber sind, was real ist. Diese traumhafte und erotische Atmosphäre verleiht der Erzählung ihre einzigartige Vieldeutigkeit.
In dem Film spielen Françoise Brion die Rolle der L (Frau) und Jacques Doniol-Valcroze die des N (Mann); zum weiteren Ensemble gehören Guido Celano, Ulvi Uraz und Catherine Robbe-Grillet. Die Originalmusik stammt von Georges Delerue. Trotz des geringen Budgets gilt die Produktion als wegweisendes Werk, das die formalen Merkmale von Robbe-Grillets filmischer Karriere prägte.
| Regisseur | Alain Robbe-Grillet |
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