Zare
Zare ist ein etwa 72-minütiges Stummfilm-Drama, das 1926 von Hamo Beknazaryan, einem der Gründungsväter des armenischen Kinos, gedreht wurde. Der von Armenfilm produzierte Film basiert auf dem gleichnamigen Text von Hakob Gazaryan und gilt als erster armenischer Film über die kurdische Kultur; er ist eines der bahnbrechenden Werke, die das Leben der jesidischen Kurden in der Sowjetunion auf die Leinwand brachten. Der Film, der die Liebe der jungen Zare und des Hirten Seydo im Schatten von Traditionen und Tyrannei erzählt, zeigt auch Hıraçya Nersesyan in einer Rolle. Die durch ihren ethnografischen Reichtum auffallende Produktion gilt als eines der bedeutendsten Beispiele des sowjetischen Kinos der Stummfilmzeit.
| Regisseur | Hamo Beknazaryan |
|---|---|
| Produktionsfirma | Armenfilm |
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