Gelibolu
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Gallipoli (Gelibolu) (übersetzt)

Film · 2005 · 1 Personen

Gallipoli ist ein türkischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005, bei dem Tolga Örnek Regie führte und das Drehbuch schrieb. Die Filmmusik komponierte Demir Demirkan.

Die Dokumentation beleuchtet den Gallipoli-Feldzug von 1915 nicht aus einer einzigen Perspektive, sondern aus der Sicht türkischer und britischer Soldaten sowie der Soldaten des Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC). Die Erzählung basiert auf erhaltenen Tagebüchern, Briefen und Fotografien von der Front. Ergänzt werden diese durch Expertenmeinungen, Landschaftsaufnahmen vom Schlachtfeld, Unterwasser- und Luftaufnahmen, dreidimensionale Computeranimationen und Rekonstruktionen von Schützengräben. Während der sechsjährigen Vorbereitungszeit wurden über siebzig Archive in sieben Ländern konsultiert und mehr als 80.000 Fotografien gesichtet.

Der Film erhielt positive Kritiken in der internationalen Presse. Lisa Nesselson von Variety lobte in ihrer Rezension zur französischen Vorführung die umfassende Darstellung des Films. Sie hob hervor, dass er die Widersprüche des Krieges anhand von Briefen und Tagebüchern von Soldaten beider Seiten verdeutlicht, die Erzählung von Jeremy Irons und Sam Neill klar und eindringlich sei und Archivfotos, historisches Filmmaterial und nachgestellte Szenen gekonnt miteinander verwoben seien. Die australische Kritikerin Louise Keller schrieb, die Stärke des Films liege in den persönlichen Geschichten und die Erzählung basiere nicht auf Sieg oder Niederlage.

Tolga Örnek wurde für diesen Film mit der Ehrenmedaille des Order of Australia ausgezeichnet. Die DVD (Region 1) des Films erschien am 5. Februar 2008 bei Cinema Epoch.

RegisseurTolga Örnek
ProduktionsfirmaEkip Film
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