Wiegenlied für meinen Vater (Lullaby to My Father) (übersetzt)
Der 2012 unter der Regie von Amos Gitai entstandene Dokumentarfilm Lullaby to My Father behandelt das Leben des Vaters des Regisseurs, des bekannten israelischen Architekten Munio Weinraub (1909–1970), und feierte seine Premiere beim Filmfestival von Venedig. Weinraub war Student an der 1933 von Hitler geschlossenen Bauhaus-Schule für Gestaltung und Architektur in Dessau; im selben Jahr wurde er wegen „Verrats am deutschen Volk“ angeklagt, inhaftiert und anschließend aus Deutschland ausgewiesen.
Der Film verfolgt Munios Reise von Polen nach Deutschland, von der Schweiz nach Palästina. Gitai beschreibt den Film nicht als chronologische Biografie, sondern als Mosaik; die Geschichte setzt sich stückweise aus einer poetischen Verbindung von Gesichtern, Reisen, realer Architektur und fiktionalen Fragmenten zusammen.
| Regisseur | Amos Gitai |
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