Fremder in der Stadt (Şehirdeki Yabancı) (übersetzt)
Der Fremde in der Stadt ist ein türkischer Spielfilm aus dem Jahr 1962 unter der Regie von Halit Refiğ. Das Drehbuch stammt von Vedat Türkali. Der Film gilt als bedeutendes Beispiel des Sozialrealismus und als einer der ersten Filme des türkischen Kinos, der sich sowohl mit Arbeitsfragen als auch mit der Entfremdung von Intellektuellen auseinandersetzte.
Der Film erzählt die Geschichte von Aydın, der nach seinem Ingenieurstudium in England nach Zonguldak zurückkehrt. Als junger Ingenieur beginnt er in einem Bergwerk zu arbeiten. Nachdem er jedoch die unsichere Beschaffenheit der verwendeten Stützbalken bemerkt und einen Artikel zur Verteidigung der Arbeiterrechte verfasst hat, gerät er ins Visier lokaler Interessengruppen. Bedroht und geschlagen, und sein Ruf durch ungerechtfertigte Gerüchte geschädigt, gerät Aydın in Konflikt mit der Gemeinde und seinem unmittelbaren Umfeld.
Göksel Arsoy spielt die Hauptrolle des Aydın; Zur Besetzung gehören außerdem Nilüfer Aydan, Reha Yurdakul, Ali Şen und Erol Taş. Der Film wurde 1963 auf dem Moskauer Filmfestival gezeigt, wo Nilüfer Aydan mit einem Ehrendiplom ausgezeichnet wurde.
| Regisseur | Halit Refiğ |
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