Vier Frauen im Harem (Haremde Dört Kadın) (übersetzt)
„Vier Frauen im Harem“ ist ein türkischer Schwarzweißfilm aus dem Jahr 1965. Das von Halit Refiğ inszenierte Drama mit einem Drehbuch von Kemal Tahir zählt zu den herausragendsten Werken des türkischen Kinos. Die Handlung spielt im Dezember 1899.
Der Film, der einige Ereignisse der späten osmanischen Zeit aus der Perspektive des Lebens in einem Herrenhaus und eines Harems schildert, besticht sowohl durch sein Drehbuch als auch durch seine schauspielerischen Leistungen. Anders als die üblichen Klischees des türkischen Kinos zeichnet er sich durch tiefgründige und realistische Charaktere aus, die durch gekonnt konstruierte Dialoge Spannung erzeugen und ihre Intrigen inszenieren. „Haremde Dört Kadın“ (Vier Frauen im Harem) ist im Wesentlichen ein Historienfilm und enthält, zusammen mit Atıf Yılmaz’ „İki Gemi Yanyana“ (1963), einige der ersten Szenen, die lesbische Beziehungen im türkischen Kino darstellen.
| Regisseur | Halit Refiğ |
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