Der Mann der lügt (The Man Who Lies)
L'Homme qui ment, ein 1968 entstandenes französisch-tschechoslowakisches Gemeinschaftsproduktions-Dramafilm, wurde vom Autor und Regisseur Alain Robbe-Grillet inszeniert; das Drehbuch stammt ebenfalls von Robbe-Grillet. In dem Film, in dem Jean-Louis Trintignant die Hauptrolle spielt, hat auch Catherine Robbe-Grillet mitgewirkt. Der Film wurde in den Wettbewerb der 18. Internationalen Filmfestspiele von Berlin eingeladen, und Trintignant gewann für seine Darstellung in diesem Film den Silbernen Bären als Bester Darsteller. Das 95-minütige Werk wurde auf Französisch gedreht. Der Film, der Robbe-Grillets experimentelles Filmverständnis widerspiegelt, wurde in Gilles Deleuzes Vorlesung mit dem Titel 'Wahrheit und Zeit, Betrüger' als zentrales Beispiel behandelt und war auch Gegenstand einer umfassenden Untersuchung von André Gardies über die Filmerzählung. Außerdem wurde ein Filmkommentar veröffentlicht, der aus Interviews besteht, die Robbe-Grillet mit François Jost geführt hat.
| Regisseur | Alain Robbe-Grillet, Martin Hollý ml. |
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