Der Imam (The İmam) (übersetzt)
Der Imam ist ein türkischer Spielfilm aus dem Jahr 2005 unter der Regie von İsmail Güneş und nach einem Drehbuch von Ömer Lütfi Mete. Der Film thematisiert Identität, Zugehörigkeit und die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit anhand der Spannungen zwischen ländlichem und städtischem Leben.
Im Mittelpunkt des Films steht Emre Hacıoğlu, ein Absolvent des Imam-Hatip-Gymnasiums (einer religiösen Berufsschule), der seine Herkunft verbirgt und sich für Geschwindigkeit, Motorräder und die Geschäftswelt begeistert, nachdem er im Ausland studiert hat. Um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen, wird Emre von seinem Schulfreund Mehmet angesprochen, der todkrank ist und ihn bittet, das Amt des Dorfimams zu übernehmen. Emre kann seinem Freund nicht absagen, reist ins Dorf und findet sich in einer völlig anderen Welt wieder – der rauen Realität des Landlebens. Der Film schildert die inneren Konflikte und die Identitätskrise, die er in dieser Zeit durchlebt.
Der Film mit Eşref Ziya Terzi in der Hauptrolle untersucht den Konflikt zwischen den Werten und dem Lebensstil eines Individuums in einem einfachen Erzählstil.
| Regisseur | İsmail Güneş |
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