Breaking the Waves (Dalgaları Aşmak)
„Breaking the Waves“, so der Originaltitel, ist ein Filmdrama aus dem Jahr 1996 unter der Regie von Lars von Trier, der auch gemeinsam mit Peter Asmussen das Drehbuch schrieb. Die aufwendige Koproduktion zwischen Dänemark, Schweden, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen und Island war von Triers erster Spielfilm mit seiner eigenen Produktionsfirma Zentropa und wurde in englischer Sprache gedreht.
Die Geschichte spielt Anfang der 1970er Jahre in den schottischen Highlands, in einer streng religiösen Gemeinde. Bess McNeill, eine Frau von tiefem, fast kindlichem Glauben, heiratet gegen den Willen ihrer Mitmenschen Jan Nyman, einen Arbeiter auf einer Ölplattform. Die Lähmung ihres Mannes nach einem Arbeitsunfall markiert den Beginn eines Prozesses, der ihren Glauben, ihre Wünsche und ihre Selbstaufopferung auf die Probe stellt. Der Film erkundet in einer segmentierten Erzählstruktur Themen wie Liebe, Unschuld, Sexualmoral, soziale Ausgrenzung und moralische Dilemmata.
Gedreht mit einer Handkamera und deutlich erkennbar an der Ästhetik von Dogma 95, ist dieser Film der erste Teil der Golden-Heart-Trilogie, die der Regisseur mit „Idioten“ (1998) und „Dancers in the Dark“ (2000) abschloss. Der Film gewann 1996 den Großen Preis der Filmfestspiele von Cannes, erhielt breite Anerkennung für die schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers und gilt als eines von Lars von Triers meistdiskutierten Werken. Jean-Marc Barr spielt die Rolle des Terry.
| Regisseur | Lars von Trier |
|---|---|
| Produktionsfirma | Zentropa |
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