Traum, Realität und Kino (Düş, Gerçek, Bir de Sinema) (übersetzt)
„Traum, Wirklichkeit und Kino“ ist ein türkischer Film aus dem Jahr 1995. Unter der Regie von Tülay Eratalay, nach einem Drehbuch von Ayfer Tunç und produziert von TRT, präsentiert sich der Film nicht als durchgehende Erzählung, sondern als Sammlung dreier unabhängiger Kurzgeschichten. Jede Episode basiert auf einem Werk eines anderen türkischen Autors.
Der erste Teil, basierend auf einer Geschichte von Reşat Nuri Güntekin, erzählt die Geschichte eines einfachen Beamten, der im Lotto gewinnt, aber alles verliert, als er seinen Traum von einem eigenen Restaurant mit Garten verfolgt. Die zweite Geschichte von Memduh Şevket Esendal handelt von einer Mieterfamilie, die mühsam ein baufälliges Haus renoviert, aber aufgrund von Nachbarschaftsgerüchten nicht die Anerkennung für ihre Arbeit erhält. Der letzte Teil, adaptiert von Muzaffer Buyrukçu, begleitet einen Schauspieler, der in seiner Nachbarschaft als Filmemacher gilt, in Wirklichkeit aber nie über die Rolle eines Statisten hinausgekommen ist, auf seinem Weg zurück zu seinem Selbstvertrauen. Alle drei Geschichten erkunden die Kluft zwischen den Träumen und der Realität des einfachen Menschen, betrachtet durch die Linse des sozialen Drucks und der wirtschaftlichen Not.
Der Film gewann beim 8. Internationalen Filmfestival von Ankara im Jahr 1996 die Auszeichnungen für den besten Film, die beste Regie, den besten Schauspieler und die beste Originalmusik; im selben Jahr wurde er beim 10. Adana Golden Koza Filmfestival als drittbester Film ausgewählt und erhielt einen weiteren Preis für den besten Nebendarsteller.
| Regisseur | Tülay Eratalay |
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| Produktionsfirma | Türkiye Radyo Televizyon Kurumu |
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