Bedrängnis im Mai (Mayıs Sıkıntısı)
„Mai-Ärger“ ist ein türkischer Spielfilm aus dem Jahr 1999, eine Tragikomödie, geschrieben und inszeniert von Nuri Bilge Ceylan. Es ist Ceylans dritter Film nach „Der Kokon“ und „Die Stadt“ und behandelt das Landleben und familiäre Beziehungen in einem einfachen, beobachtenden Stil. Der Film ist Anton Tschechow gewidmet. Gedreht wurde in der Region Yenice in Çanakkale, wo Ceylan seine Kindheit verbrachte. Produziert wurde der Film von Ceylans eigener Produktionsfirma.
In dem Film kehrt der Regisseur Muzaffer in seine Heimatstadt zurück, um einen Film zu drehen, und besetzt die Rollen mit seinen Eltern. Sein Vater, der versucht, die Enteignung seines Landes durch die Regierung zu verhindern, wirkt ebenfalls in dem Film seines Sohnes mit; der junge Saffet träumt derweil davon, seinem Fabrikjob zu entfliehen und in die Stadt zu ziehen. In dieser schlichten Erzählung werden die kleinen Sorgen des Provinzlebens und die Spannungen zwischen den Generationen deutlich.
In den Hauptrollen des Films sind Muzaffer Özdemir und Mehmet Emin Toprak zu sehen; zum Ensemble gehören außerdem Emin Ceylan und Fatma Ceylan, die dem Regisseur nahestehen. Ceylan war maßgeblich für Kamera und Schnitt verantwortlich. Der Film wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter beim Antalya Golden Orange Film Festival und beim Istanbul International Film Festival.
| Regisseur | Nuri Bilge Ceylan |
|---|---|
| Produktionsfirma | NBC Ajans |
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